Hier findet Ihr die Ausschreibungen für den Wanderpokal

6 - 10 Jahre

 

Zur Austragung kommt eine Schnelligkeitsübung mit Wasser.
Wasserdruck 2 bar
 
 Teilnehmer:
 

  • Teilnahmeberechtigt sind Jugendfeuerwehrmitglieder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

 

  • Jeglicher Körperschmuck ist aus Sicherheitsgründen abzulegen bzw. abzukleben.

 

  • Jede Mannschaft besteht aus 4 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und dem Jugendwart in kompletter Einsatzkleidung.

 
Die Mannschaft bildet zwei Trupps.
Die Wettkampfstrecke in den Punken 1, 2 und 3 ist auch durch den Jugendwart zu absolvieren.

 

Wettkampfstrecke:
 
1. Slalomlauf auf einer Länge von 20 Metern entlang 5 Pylonen (im Trainingsanzug oder Jugendfeuerwehrkleidung, jedoch ohne Helm, Jacke und Handschuhen, in knöchelhohen Turnschuhen oder festem knöchelhohen Schuhwerk), wobei sich die Laufwege der Trupps kreuzen.
 

2. Bereitliegende Schutzkleidung anlegen (Jacke, Helm, Handschuhe), wobei das Schließen des Klettverschlusses an der Jacke genügt.
 
 3. Knoten nach eigener Wahl aus vier Vorgaben mit Handschuhen erstellen
 (Kreuzknoten, Mastwurf, einen Schotenstich, Zimmermannsschlag), wobei der Jugendwart einen Knoten zieht.
 
4. Aufnehmen der D-Leitung mit D-Strahlrohren durch jeden Trupp und befüllen der Zieleinrichtung bei einen Abstand von 3 Metern mit 2 bar Druck. Nachdem das Strahlrohr mit zwei Kameraden der Jugendfeuerwehr besetzt ist, geben sie das Kommando "Wasser Marsch" an den Jugendwart. Der Jugendwart postiert sich am Verteiler. Nach dem Kommando "Wasser Marsch" öffnet er den jeweiligen Abgang am Verteiler.    
 

Wertung:
 

  • Wertungsmaßstab ist die Gesamtzeit ab dem Kommando „Zum Angriff vor“ bis zum Befüllen beider Zieleinrichtungen.

 
Falsche Knoten und das Verlassen der Slalomstrecke werden mit je 5 Sekunden bestraft und zur Laufzeit hinzugezählt. 

10 - 13 Jahre bzw bis 18 Jahren

 

Allgemeine Teilnahmebedingungen:
 

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder von Jugendfeuerwehren, die sich durch einen Mitgliedsausweis ausweisen können, mindestens 9 Jahre alt sind und am Wettkampftag das 13. Lebensjahr bzw. das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


  • Die Teilnahme ist nur mit kompletter Ausrüstung erlaubt (festes knöchelhohes Schuhwerk - keine Turnschuhe, Jugendfeuerwehrschutzanzug, Jugendfeuerwehrhelm, Feuerwehrschutzhandschuhe).


  • Pro Jugendmannschaft ist ein Mitglied der teilnehmenden Wehr als Aufsichtsperson während der Austragung des Wettkampfes zu stellen.


  • Zu jeder Mannschaft gehören 7 JF Angehörige und der Jugendfeuerwehrwart in kompletter Einsatzkleidung.


  • Bis zu 3 Personen pro Jugendmannschaft dürfen doppelt starten, d. h. sie dürfen in zwei Mannschaften antreten.

 

  • Pro Wehr ist ein Schiedsrichter in Uniform zu stellen.

 

  • Jeglicher Körperschmuck ist aus Sicherheitsgründen abzulegen bzw. abzukleben.

 
  Durchführung der Wettkämpfe

1. Schnelligkeitsübung
 

  • Vom  Veranstalter werden die Pumpe, die Saugschläuche, die Strahlrohre, sieben Kupplungsschlüssel und der Druckminderer gestellt.


  • Das Schlauchmaterial ist von der teilnehmenden Wehr zu stellen, wobei die Kampfbahn auf 15 m-Schlauchlängen ausgelegt ist (bei Verwendung von 20 m-Schläuchen müssen Schlaufen gelegt werden).

 

  • Die Übung wird mit einem Druckminderer durchgeführt. Der Druck beträgt für die bis 13 jährigen 3 bar auf eine Entfernung von 3 Meter vom Strahlrohr bis zur Zieleinrichtung, für die bis 18 jährigen 5 bar auf eine Entfernung von 5 Metern.

 

  • Vor dem Startsignal wird die Pumpe durch den Veranstalter mit einem Druck von 1 bar über Wettkampfdruck in Betrieb genommen. Über einen Verteiler der unmittelbar hinter der Pumpe stationiert ist, wird das Wasser über die Wasserwand abgeleitet. Am Verteiler ist der Druckminderer direkt angekoppelt. Der Ausgang des Druckminderers ist der Anschlusspunkt für die Jugendfeuerwehren. Hierbei handelt es sich um eine lose Kupplung.

 

  • Die Schläuche (2 B-Schläuche, 4 C-Schläuche - alles doppelt gerollt), der Verteiler, die 7  Kupplungsschlüssel und 2 C-Strahlrohre liegen auf einer Fläche von ca. 2 x 2 m. Der Jugendwart ist für den ordnungsgemäßen Aufbau verantwortlich. Die Strahlrohre sowie der Mittelabgang des Verteilers müssen geöffnet sein. Der Aufbau wird auf eine Zeit von 5 Minuten begrenzt.


  • Der Verteiler liegt auf der Wettkampfbahn an seiner Position. Dies ist zu berücksichtigen und geschuldet der FUK. 

 

  • Nach dem Kommando “Zum Angriff vor” sind das Material auszulegen und zu kuppeln.

 

  • Das Kuppeln hat jeweils durch zwei JF Angehörige mit  Schlüsseln zu erfolgen. An feststehenden Kupplungen kann mit einem Schlüssel gekuppelt werden. Das Kuppeln hat generell nur mit den bereitgestellten Schlüsseln zu erfolgen. Das Ankuppeln von Hand ist erlaubt, wenn anschließend das Durchkuppeln mit Schlüsseln erfolgt. Feste Kupplungen dürfen allein gekuppelt werden.

 

  • Der Verteiler ist mit einem JF Angehörige zu besetzen, wobei der Mittelabgang des Verteilers beim Kommando “ Wasser Marsch” geöffnet sein muss und erst nach der Öffnung mindestens eines weiteren Abganges geschlossen werden darf.

 

  • Jedes Strahlrohr ist mit drei JF Angehörige zu besetzen.

 

  • Erst nach kompletter Besetzung mindestens eines Strahlrohres und des Verteilers kann das Kommando “Wasser Marsch” gegeben werden. Das Kommando ist durch den JF Angehörigen am Verteiler laut in Richtung Pumpe zu wiederholen. Erst nach diesem Kommando wird durch den Jugendwart, der ebenfalls in kompletter Ausrüstung mit Handschuhen anzutreten hat, das Wasser am Verteiler mit dem Druckminderer freigegeben und der Abgang zur Wasserwand geschlossen.

 

  • Die Zeitnahme erfolgt ab dem Kommando “ Zum Angriff vor”  bis zur Befüllung beider Behälter der Zieleinrichtung.

 

  • Das Schlauchmaterial ist durch die eigene Mannschaft aus der Kampfbahn zu räumen.

 

  • Bei Schlauchplatzern oder sonstigen von der Jugendfeuerwehr nicht verursachten Störungen darf die Jugendfeuerwehr die Übung wiederholen.

 

  • Während des Wettkampfes sich öffnende Kupplungen sind durch die Angehörigen der Wettkampfmannschaft entsprechend der Ausschreibung wieder zu schließen und der Wettkampf ist weiterzuführen. Das Schließen der Kupplungen durch Außenstehende führt zur Disqualifikation der Mannschaft. Der Wertungslauf darf nicht wiederholt werden.

   
 2.Theoretisch-praktischer Teil
 

  • Jedes Mannschaftsmitglied hat unmittelbar vor der Schnelligkeitsübung in kompletter Ausrüstung und mit Feuerwehrschutzhandschuhen einen Knoten herzustellen.


  • Die Art des Knotens wird von jedem Teilnehmer durch Los bestimmt.


  • Bewertet wird die richtige Endgestalt des Knotens.


  • Zur Auswahl stehen folgende Knoten

 
       1. Kreuzknoten
       2. Mastwurf
       3. Einen Schotenstich
       4. Zimmermannsschlag
 

  • Nach dem Kommando „Los“ beginnt die Zeitnahme.


  • Nach der Fertigstellung des Knotens tritt der Kamerad zurück.

 

  • Der Gruppenführer gibt das Kommando „Fertig“. Die Zeit wird angehalten. Jeder nicht fertig gestellte und jeder falsche Knoten werden als Fehler bewertet.

 

  • Je falschem Knoten werden 10 Strafsekunden zur erreichten Endzeit hinzugerechnet

 
 
 
Bewertung
 

  • Bewertungsmaßstab ist die erreichte Endzeit der Schnelligkeitsübung plus Strafminuten der Strafpunkte der Schnelligkeitsübung plus Endzeit der Knotenherstellung plus Strafminuten der Knoten

Strafpunkte

 

  • Teilnahme von nicht Start-Berechtigten JF Angehörige            Disqualifikation

 

  • Unvollständige Ausrüstung                                                             je Fall 10 Sekunden

 

  • Falsches Kuppeln der Schläuche und Geräte                               je Fall 5 Sekunden

 

  • Kommando “ Wasser Marsch” zu früh                                          5 Sekunden

 

  • Kommando “ Wasser Marsch” vom JF Angehörige am Verteiler nicht wiederholt                                                                                                                             5 Sekunden

 

  • Kommando “ Wasser Marsch” von den Strahlrohren nicht gegeben                                                                                                                                                     5 Sekunden

 

  • Strahlrohre und/oder Mittelabgang des Verteilers nicht geöffnet

                                                                                                                    je Fall 5 Sekunden
 

  • Öffnen des Schlauchmaterials beim Abbau auf der Kampfbahn

                                                                                                                    je Fall 10 Sekunden
 
Die Strafsekunden werden zur erreichten Endzeit hinzugerechnet.
Die Bewertung erfolgt durch die gestellten Schiedsrichter der teilnehmenden Wehren.